Hojehaus · Birgitt Wöllner

Kunst, Texte, Gestaltung

die bibliothek ultimo 01Karl Konrad Koreander - was für ein Name...

und: was für ein Buch!
"Die unendliche Geschichte" von Michael Ende!

Gleich zu Beginn wird die Buchhandlung - pardon, das Antiquariat - von Karl Konrad Koreander beschrieben, in der unvergleichlichen Manier von Michael Ende
(der, ganz nebenbei, übrigens auch hier im Hojeland daheim war...).

Vor ihm lag ein langer, schmaler Raum, der sich nach hinten zu im Dämmerlicht verlor. An den Wänden standen Regale, die bis unter die Decke reichten und mit Büchern aller Formen und Größen vollgestopft waren. Auf dem Boden türmten sich Stapel großer Folianten, auf einigen Tischen häuften sich Berge kleinerer Bücher, die in Leder gebunden waren und von der Seite golden glänzten. Hinter einer mannshohen Mauer aus Büchern, die sich am gegenüberliegenden Ende des Raumes erhob, war der Schein einer Lampe zu sehen.

(aus: "Die unendliche Geschichte" von Michael Ende / Thienemann Verlag)

Der Kopf sieht Bilder, die man gelesen hat.
Eines dieser Bilder habe ich mit Feder und Tusche festgehalten.

Und zwar schon lange vor Inktober 2018!
Tuschezeichnungen waren immer schon sehr mein Metier - ich glaube, es ist die Reduktion auf das Notwendige, die mir so gut gefällt. Und trotzdem verzeiht die Technik eine Aufzählung von Details, die bei jeder anderen Technik Tiefe und Konzentration des Bildes stören würden...

Hach, ich und die Zeichenfeder...irgendwie auch eine unendliche Geschichte! :)