hojehaus birgitt wöllner

Kunst · Texte · Gestaltung

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Nicht wenige meiner Leser und Freunde kennen mich aus dem "sozialen Netzwerk".
Seit das Hojehaus online ist, kann man immer wieder mal etwas von mir auf facebook, instagramm oder pinterest sehen und hören...natürlich - zugegeben - unregelmäßig, wie es sich eben ergibt...

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...das hängt hauptsächlich damit zusammen, dass mein Inneres offenbar ein bisschen wie ein Pendel funktioniert: Zeitweise liebe ich den Austausch, den Plausch, das soziale Leben (virtuell übrigens genauso, wie real ; ) )
- in solchen Zeiten bin ich auch sehr präsent in den sozialen Netzwerken.
Ich "like", "poste" und kommentiere, was das Zeug hält.
Und habe Spass daran.

 

 

 

Irgendwann aber, merke ich, wie ich immer stiller werde (werden muss),  das Leben tickt mir dann zu schnell.
Ich habe das Gefühl, dass ich Dinge, Stimmungen, Nuancen nicht mehr aufmerksam verfolgen kann.
Dass mir Wichtiges entgeht, und ich viel zu schnell durch meine Tage laufe.
Dann werde ich langsamer - innerlicher.
Ich verbringe viel Zeit mit mir und meiner Arbeit.
Ich nehme mir für jedes Thema genauso viel Zeit, wie es verlangt.

Wer mich gut kennt, kennt auch diese, meine Eigenart.
Ich könnte mich nicht verstellen, habe es - Gott sei Dank - noch nie tun müssen.
Es würde mir nicht gut tun - ich bin sicher. 

Bin ich eine Zeit lang dann in meinem "Schneckenhausatelier" gesessen und habe vor mich hin gewerkelt, merke ich wie es mich wieder nach draußen zieht:
Ich will wieder reden, erzählen, auch zuhören. Will sehen, aufnehmen und fühlen.

So hält sich alles die Waage, das Innen und das Außen.
Wie gut.