hojehaus birgitt wöllner

Kunst · Texte · Gestaltung

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dickicht 01 hh
Immer wieder und wieder will das Thema "Wald" bearbeitet werden.

Das äußert sich folgendermaßen:
Ich experimentiere im Atelier mit Farben, Materialien und Techniken und auf einmal fällt mir irgendein Effekt auf, der mich an meine zahlreichen "Waldinspektionsgänge" erinnert - sei es, dass mich das Zerlaufen der Farbe an Blätterwerk im Gegenlicht erinnert, oder das Abperlen der Aquarellfarbe auf Ölkreiden gibt perfekt den Zustand eines regenfeuchten Baumstamms wieder, oder das harte Antrocknen der Aquarellfarbe, die nicht mit dem feuchten Pinsel weiter über das Medium geleitet wird, legt sich brombeerartig, kratzig in den Vordergrund.

Es sind zutiefst befriedigende Stunden im Atelier, wenn das geschieht, denn dann passiert das, was ich gerne "Kunst" nennen will:
Meine Empfindungen nehmen Gestalt an und bedienen sich dafür meiner Hand, die Pinsel, Stifte, Farbe oder das Skalpell führt.

Wenn du danach wie aus einem Traum erwachst und das neue, noch feuchte Bild betrachtest, staunst du...
und der Kreis schließt sich.